Und wer ist/war noch dabei….

Hans Lagers ist ein Spätberufener, dem lange Zeit der Mut für den Schritt auf die Bühne fehlte. Aber nach verschiedensten Rollen, u.a. in Gogols „Der Revisor“, in Molières „Der Bürger als Edelmann“ oder Curt Goetz‘ „Dr. Med. Hiob Prätorius“ war ihm klar, dass es keinen besseren Ort gibt, an dem man so sehr lieben und hassen, morden und sterben, lachen und weinen kann wie auf der Bühne. 2018 trat er erstmals als Gustav Heink bei der Gruppo Mobile in Hermann Bahrs „Das Konzert“ auf. 2019 folgte „Frau Müller muss weg“ unter theater2go. In der ArteFaktum-Produktion „Auf dünnem Eis“ schlüpfte er in die Rolle von Didier, im Stück „Paarungen“ ist er nun Xavier.

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Auf den Geschmack gekommen ist Andreas Riemer bei Workshops wie z.B. der ArteFaktum Schauspiel-Sommer-Akademie. Da entdeckte er den Spass am Spielen und an der Aufführung der erarbeiteten Inhalte. Er hatte eigentlich nie die Idee tatsächlich auf der Bühne zu stehen und erst durch die Teilnahme an der „Offenen Burg“ (Burgtheater) war er zu Vorstellungen vor zahlendem Publikum „gezwungen“, nebenbei war Andreas Komparse auf der großen Bühne des Burgtheaters. Das faszinierende am Spielen ist für ihn, dass man ganz bewusst eine andere Rolle einnimmt und die anderen Rollen des Lebens verlassen muss/darf – das ist ein Stück Freiheit! In der ArteFaktum Produktion „Paarungen“ übernimmt Andreas die Rolle von Bob.

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Annina Zechmeister wagte 2013 zum ersten Mal den Schritt auf die Bühne und seitdem leidenschaftlich gerne. Es ist die Möglichkeit einen anderen Charakter anzunehmen, in neue Sichtweisen und Handlungsmuster einzutauchen, die sie dabei besonders faszinierend findet. Sie spielte in verschiedenen Klassikern, wie in Arthur Schnitzler´s das weite Land und Nestroy´s einen Jux will er sich machen. 2019 wirkte in der theater2go Produktion von Frau Müller muss weg mit und spielt als festes Ensemblemitglied des Kindertheaters „Die Rumpelkiste“ immer wieder in verschieden Märchen mit. Bei ArteFaktum ist sie erstmals dabei und ist hier Garance.

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Vergangene Produktionen:

Gernot Maxa ist Henri in Reza’s „Drei Mal Leben“. Nach 5 Kabarettprogrammen, 4 davon mit seinem Bruder, hat ihn der Zufall zum Theater gebracht. Zunächst auf Nestroy abonniert, hat Gernot in der Folge auch in anderen Klassikern gespielt, u.a. in Molières „Der Geizige“, in Molnars „Liliom“ oder Soyfers „Broadway Melodie 1492“. Auch zeitgenössischen Herausforderungen stellt er sich gerne. Insgesamt 14 Jahre Bühnenerfahrung und seit 9 Jahren Theater-Engagements in verschiedenen Gruppen.

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Manuela WalserMela von Elbel übernimmt in Reza’s Stück „Drei Mal Leben“ die Rolle der Ines Finidori. Sie wollte immer zum Theater, doch ihr fehlte der Mut und so schlug sie den konservativen Weg mit einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung ein. 2011 endlich begann die Schauspielkarriere beim Märchentheater, es folgten weitere Rollen auch mit der Gruppo Mobile. Sonst steht sie auf der Bühne des Berufstheaters als Lektorin und Unternehmensberaterin. „Viel Unterschied ist eigentlich nicht, außer vielleicht, dass wir im Theater wissen, dass es Theater ist – und im Leben immer Gefahr laufen, uns ernst zu nehmen.“

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Peter Wälter hat bereits in Harold Pinter’s „Der Liebhaber“ an meiner Seite gespielt, nun auch in Yasmina Reza’s „Drei Mal Leben“. Aufgewachsen in einer deutschen Kleinstadt  war das Theater so etwas wie die große weite Welt. Um Theatervorstellungen zu besuchen, musste man reisen. In dieser Zeit entstand auch der Wunsch, selbst auf der Bühne zu stehen. Doch daraus wurde vorerst nichts. Hauptberuflich Fernsehredakteur, übersiedelte Peter 2003 nach Wien – ins Theater-Eldorado, wie er rasch erkannte. Hier wagte er dann den Schritt auf die Bühne. Spielte zahlreiche Rollen in Stücken von Goldoni über Shaw bis Yasmina Reza, u.a. den Henry Higgins in „Pygmalion“, Marc in „Kunst“ oder John in „Oleanna“. Seit 2015 spielt er bei Theater2go.

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Franz Josef Danner ist langjähriger Schauspieler auf Amateur- und Profibühnen, momentan auch in den Dinnerleiche Produktionen (www.dinnerleiche.at) zu sehen. Spielt mit Vorliebe vor der Kamera, möchte aber nie die Bühne missen! Seine Anfänge hatte er in der heimatlichen Theatergruppe Kunstbrettl AG, die mit der Produktion „Einer Flog übers Kuckucksnest“ mit Franz in der Hauptrolle sogar nach Linz zu den Kammerspielen eingeladen wurden. Einem fernsehbegeisterten Publikum ist er vielleicht durch seine Rolle als Ganslinger in der Krimiserie „Meiberger“ bekannt. In „Die Grönholm Methode“ war er Fernando Porta.

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Ernst

Ernst Braun spielt bereits zum 2. Mal in einer ArteFaktum Produktion. Er ist der geborene Schauspieler, auf der Bühne wie im richtigen Leben. Gründete seine erste Theatergruppe während des Studiums.

Seitdem spielt er in verschiedenen Gruppen wie es die Freizeit erlaubt, z.B. in der Gruppo Mobile in der Komödie der Irrungen (Angelo, ein Goldschmied) und im Sommernachtstraum (Demetrius).

Bei „Gretchen 89ff“ war er den Regisseur, bei „Die Grönholm Methode“ verkörperte er Enrique Font.

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Markus Unger stieß 2004 ganz zufällig, als krankheitsbedingte Ersatzbesetzung für eine kleine Rolle zur Gruppo Mobile. Vor allem das Lampenfieber in den Minuten vor dem Auftritt, für ihn eine besonders intensive Emotion, hat es ihm angetan. Seit diesem Zeitpunkt spielt er bei der Gruppo Mobile immer wieder in kleineren und größeren Rollen (z.B. in Shakespeare’s Komödie der Irrungen (Dromio) und Sommernachtstraum (Lysander), oder in Joseph Kesselring’s Arsen & Spitzenhäubchen (O’Hara).

In „Die Grönholm Methode“ spielte er Carlos Bueno.