Holger Schober

holger_schober_NEUHolger Schober studierte Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien (u.a. bei Klaus Maria Brandauer, Karlheinz Hackl und Luc Bondy). Nach seinem Studium wollte er nicht den üblichen Weg gehen und an irgendeinem deutschen Staatstheater versauern, sondern das Heft selbst in die Hand nehmen, und deshalb gründete er die freie Theatergruppe, mit der er 6 Jahre lang produzierte und 2003/04 Artist in Residence im dieTheater Wien war. Danach arbeitete er zwei Jahre als Teil des Leitungsteams im TAG (Theater an der Gumpendorfer Straße) und wechselte dann als künstlerischer Leiter an den u/hof: Theater für junges Publikum am Landestheater Linz. Danach gründete und leitete er das Wiener Klassenzimmertheater und die Guerilla Gorillas. Ab 2015 startet er mit seiner neuen Performancegruppe The Holga Showbär Company neu durch.

Holger Schober arbeitet als Schauspieler am Theater (u.a. Volkstheater Wien, Theater in der Josefstadt, Landestheater Linz), sowie für Film (u.a. „Die Werkstürmer“ und „Die Fälscher“) und Fernsehen (u.a. durchgehende Hauptrolle in der ORF Serie „Copstories“).

Darüber hinaus arbeitet er als Regisseur (u.a. am Staatstheater Karlsruhe, Landestheater Linz, Dschungel Wien) und Autor von Theaterstücken (Uraufführungen u.a. am Deutschen Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Theater Heidelberg, Staatstheater Karlsruhe, Theater Heilbronn).

Im Jahr 2004 war Holger Schober für den NESTROY als Bester Nachwuchsschauspieler nominiert. Seine Stücke wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet und in insgesamt 17 Sprachen übersetzt.

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Holger Schober stellt bei seiner Arbeit immer das Individuum in den Vordergrund. Er ist der Überzeugung, dass nicht der Regisseur seine „Methode“ über jeden Schauspieler drüber stülpen sollte, sondern dass der Weg und die Reise mit jedem Schauspieler eine andere sein kann und soll. So geht er in seiner Arbeit individuell auf die Bedürfnisse und Stärken des einzelnen Teilnehmers ein getreu seinem Motto „Es hat keinen Sinn an unseren Schwächen zu arbeiten, denn unsere Schwächen sind das, was uns schwach macht, es ist viel zielführender, an unseren Stärken zu arbeiten, denn unsere Stärken sind das, was uns stark macht.“

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