Theater

Paarungen – Eric Assous

Delphine und Xavier sind seit 20 Jahren miteinander verheiratet und ebenso lange schon mit Bob und dessen Frau befreundet. Doch Bob hat sich gerade getrennt, und so kommt er mit seiner neuen, deutlich jüngeren Freundin Garance zum gemeinsamen Abendessen. Delphine, macht Bob wegen der Trennung aus weiblicher Solidarität und aus Freundschaft zur Ex-Frau prompt eine Szene.

Aber Bob hat eine Überraschung für Delphine: Er hat im Lotto gewonnen. 16 Millionen! Und nachdem er sich nun die Scheidung leisten kann, seiner Mutter ein Häuschen gekauft hat und für afrikanische Waisenkinder gespendet hat, möchte Bob nun auch seinen besten Freunden Delphine und Xavier eine Freude bereiten: Vergnügt stellt er Ihnen eine halbe Millionen Euro als Geschenk in Aussicht. Delphine lehnt dieses Angebot umgehend ab, schließlich ist sie nicht käuflich.  Und ist fassungslos, dass ihr Mann das Geld annehmen will. Kennt sie ihren Mann überhaupt noch oder hält er für sie noch ganz andere Überraschungen bereit?

Dass hier niemand ist, was er zu sein vorgibt, erzählt der französischen Autor Eric Assous in geschickten Rück- und Vorblenden und beleuchtet mit charmantem Blick die schwierigen Beziehungen zwischen Männern und Frauen, wobei er die Dinge in der Schwebe lässt, um dann Abgründe zu öffnen.

m

Besetzung:

Delphine – Katharina Hauer

Xavier – Hans Lagers

Bob – Andreas Riemer

Garance – Annina Zechmeister

Regie – Luisa Stachowiak

m

WO?

KiP. Kunst im Prückel. Souterrainbühne des Café Prückel, Biberstraße 2, 1010 Wien

  • Premiere im Jänner 2021

m

m

m

m

ARCHIV – Theaterproduktionen:

Auf dünnem Eis – Eric Assous (2020)

Die Grönholm-Methode – Jordi Galceran (2018)

Drei Mal Leben – Yasmina Reza (2014, 2015 & 2018)

Der Liebhaber – Harold Pinter (2013)

Gretchen 89ff – Lutz Hübner (2010)